
Osthessen-Zeitung.de | 29.11.2016 Foto: Melina Stock
Neuer Schneidspalter für das Brennholzwerk. Brennholzwerk rüstet sich mit neuer effizienter Maschine für die Zukunft.
Hünfeld (ms) - Effizienter und kundenfreundlicher: Das Brennholzwerk in Mackenzell hat eine neue Maschine, einen Schneidspalter, installiert und dafür 150.000 Euro in die Hand genommen.
„Der Markt ist heiß umkämpft. Und nach den drei warmen Wintern mussten wir reagieren“, begründet Brennholzwerk-Inhaber Siegfried Klingl den Kauf der neuen Maschine des österreichischen Herstellers „Posch“. Der große Unterschied zwischen der neuen und alten Arbeitsmaschine ist das Spaltsystem. Da die neue Posch Vario K650 einen Horizontalspalter hat, können Klingl und sein Team die Breite der Holzscheite genau bestimmen.
„Wenn wir früher einen sehr breiten Baumstamm hatten, waren die Scheite teilweise viel zu breit. Dadurch, dass wir jetzt die Breite genau bestimmen können, ist das viel kundenfreundlicher und das Holz trocknet auch schneller. Außerdem können wir pro Stunde sieben Paletten Holz produzieren. Vorher waren es vier“, erklärt der Inhaber, der für die Bedienung der Maschine lediglich einen Angestellten braucht - noch ein Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell.
„So können wir kosten einsparen und unsere Preise billiger machen“, freut sich Klingl: „Das ist für uns und die Kunden besser. Jede Palette können wir dadurch 15 Euro billiger verkaufen.“ Neben dem veränderten Spaltsystem ist auch eine Verpackungsstation „Packfix“ und ein Sieb „Logfix“ integriert, der zu kleine Holzstückchen aussortiert. „Das verwenden wir aber auch noch als Anzünder. So haben die Kunden auch wirklich einheitliche Brennholz-Spalten“, erklärt Klingls Stellvertreter Samir Kuc: „Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt.“ Wenn der Bedarf da ist, kann das Brennholzwerk dank der neuen Maschine 70 Paletten pro Tag produzieren. Baumstämme können bis zu einer Breite von 65 Zentimetern problemlos bearbeitet werden.








